Besuchergruppe erhält Einblick ins politische Berlin

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Reisegruppe aus dem Kreis Warendorf, die der SPD-Bundestagsabgeordnete nach Berlin eingeladen hatte, standen drei spannende Tage in der Bundeshauptstadt bevor.

Organisiert vom Bundespresseamt fand zunächst eine Stadtrundfahrt durch das politische Berlin statt, die zahlreiche geschichtsträchtige Orte für die Gäste bereithielt.
Anschließend stand eine Führung durch die Dauerausstellung „GrenzErfahrungen. Ausstellung zum Alltag der deutschen Teilung“ im Tränenpalast auf dem Programm. Hier erhielten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die persönlichen Lebensgeschichten jener Menschen, für die die Teilung Berlins lange Zeit nicht nur gegenwärtig sondern Teil des täglichen Lebens war.

Der nächste Tag stand ganz unter dem Motto „Politik und Leben im modernen Berlin“. So ging es zunächst ins Willy-Brandt-Haus, in der die Bundeszentrale der SPD untergebracht ist. Nach einer Einführung in die Geschichte des Hauses und der markanten Willy-Brandt-Skulptur von Rainer Fetting gab es im Anschluss noch die Möglichkeit über aktuelle politische Fragen zu diskutieren.
Danach ging es direkt ins Paul-Löbe-Haus. Hier nutzte Bernhard Daldrup die Möglichkeit die Reisegruppe selbst in dem eindrucksvollen Gebäude herumzuführen. Nach einem gemeinsamen Foto hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit Fragen an den Abgeordneten zu richten und miteinander zu diskutieren. Neben der noch immer aktuellen Frage nach dem Umgang mit den in Deutschland ankommenden Geflüchteten, bewegten auch kommunale Belange die Diskutierenden.

Sein Ende fand der Tag mit einem Besuch der Arminiusmarkthalle. In der 1891 eröffneten und 2010 revitalisierten Markthalle in Berlin Mitte/Moabit ließ sich ein Blick auf das stets lebendige und diverse Alltagsleben Berlins werfen.

Der letzte Tag startete für die Gäste aus dem Kreis Warendorf bedrückend mit einer Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Auf dem Gelände der ehemaligen Großküche befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst ein sowjetisches Speziallager und schließlich bis Januar 1990 die zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Zeitzeugen und Historikerinnen versuchten einen Eindruck zu vermitteln, wie es den politischen Gefangenen in der Haft ergangen ist.

Bevor es wieder zurück in den Kreis Warendorf ging, erhielt die Reisegruppe noch bei einem Informationsgespräch einen Einblick in die Arbeit des Bundesrates.